Beschreibung

Neuwertiges Demo-Gerät mit passendem Netzteil-Case – eine außergewöhnliche Lösung für gerichtete Klanginstallationen. Im September widmete die Künstlergruppe FLOOD in Long Beach vier Häuserblocks im East Village Arts District zahlreichen Indoor- und Outdoor-Klanginstallationen. Die inzwischen zum fünften Mal veranstaltete „SoundWalk“ versteht sich als Audiotour für Menschen, die normalerweise keine Audiotouren besuchen, und erlangte internationale Aufmerksamkeit. Der erfahrene Theater-Tondesigner und Professor der UC Irvine, Vincent Olivieri, realisierte dort die Installation „Sound Ceiling“. Dafür setzte er vier ultra-direktionale Lautsprecher ein, um innerhalb eines einzigen, ungeteilten Raumes vier voneinander unabhängige akustische Umgebungen zu erzeugen. Für die Umsetzung wurden die vier Lautsprecher mit einem Abstand von jeweils etwa drei Fuß nebeneinander an einer Wand eines rund 20 × 10 Fuß großen Raumes aufgestellt. Die gegenüberliegende Wand wurde mit schallabsorbierendem Material verkleidet, um Reflexionen zu reduzieren. Dank der außergewöhnlich schmalen Abstrahlung wirkte das aus jedem Lautsprecher kommende Audiomaterial wie ein akustischer Lichtkegel. Wer in einen dieser vier „Spotlights“ trat, hörte eine Tonspur, während wenige Schritte entfernt in einem anderen Bereich ein vollständig anderes Klangereignis wahrgenommen wurde. Die Besucher konnten zwischen den einzelnen Klangzonen wechseln und ihre akustische Umgebung bereits mit wenigen Schritten grundlegend verändern. Zum eingesetzten Audiomaterial gehörten unter anderem Maschinengeräusche, Waldtiere, ein Zug, die New Yorker U-Bahn, eine Kunstgalerie und tropfendes Wasser. Laut Olivieri ließ sich die Erfahrung von „Sound Ceiling“ mit nichts aus dem Alltag vergleichen. Durch die Übertragung unterschiedlicher akustischer Umgebungen über mehrere ultra-direktionale Lautsprecher wollte er Fragen dazu aufwerfen, wie wir unsere Umgebung definieren: Wie bestimmen unsere Ohren, wo wir uns befinden? Wie navigiert der Körper durch die Unterschiede, wenn verschiedene Sinne völlig voneinander abweichende Hinweise auf die Umwelt liefern? Und was geschieht, wenn Menschen am selben Ort unterschiedliche Umweltreize erhalten? „Sound Ceiling“ regte die Zuhörer dazu an, ihre bisherigen Vorstellungen darüber zu hinterfragen, wie Klang die Wahrnehmung eines physischen Raumes beeinflusst. Beim Durchqueren der einzelnen Klangbereiche führten die wechselnden akustischen Hinweise dazu, dass die Besucher ihre Umgebung immer wieder neu bewerteten. Nach Olivieris Einschätzung wäre die Installation ohne die damals neue AudioBeam-Technologie nicht möglich gewesen. Er bezeichnete sie als innovativ und hochwertig und hob besonders die Zuverlässigkeit der eingesetzten Lösung hervor. Technisch unterscheidet sich das System deutlich von herkömmlichen Lautsprechern, bei denen vor allem hohe Frequenzen gerichtet abgestrahlt werden. Hier erzeugen 150 piezoelektrische Wandler ein Ultraschallsignal, das sich in kurzer Entfernung vor dem Lautsprecher demoduliert. Dadurch behalten auch tieffrequente Signalanteile eine außergewöhnlich starke Richtwirkung. „Sound Ceiling“ erwies sich als großer Erfolg: Während des gesamten Abends strömten kontinuierlich Besucher durch den Raum, die gleichermaßen irritiert und begeistert von der Erfahrung wirkten. Olivieri wollte die Installation bei der folgenden SoundWalk weiter erläutern und dachte bereits über weitere kreative Einsatzmöglichkeiten für die neuen Geräte an der UC Irvine nach. Als professioneller Theater-Tondesigner beschäftigte ihn insbesondere die Frage, wie Klang am wirkungsvollsten an ein Publikum vermittelt werden kann. Üblicherweise wird ein Zuschauerraum in Teilbereiche aufgeteilt und für jeden Bereich ein eigenes Übertragungssystem konzipiert. Im Theater besteht das Ziel meist darin, allen Zuschauern ein möglichst einheitliches Hörerlebnis zu bieten. Olivieri interessierte sich jedoch schon lange dafür, diese Regel bewusst zu durchbrechen. Die ultra-direktionale Technologie eröffnet die Möglichkeit, unterschiedlichen Zuhörern im selben Raum verschiedene Klanginhalte zugänglich zu machen. Gleichzeitig entstehen daraus weiterführende Fragen: Welche Rolle spielt Audio, wenn nicht jedes Mitglied des Publikums dasselbe hört? Und wie verändert eine individuell unterschiedliche akustische Umgebung die Wahrnehmung und das Erleben einer Veranstaltung? Auf dem Foto ist Vincent Olivieri, Theater-Tondesigner und Professor der UC Irvine, bei der Präsentation der fünften „Sound Ceiling“-Installation zu sehen. Für das Projekt wurden vier ultra-direktionale Lautsprecher verwendet, die innerhalb eines einzigen Raumes vier unterschiedliche akustische Umgebungen erzeugten. Weitere Informationen: https://vtsupport.wordpress.com/2013/08/10/mono-stereo-3-1-dolby-surround-3d-sound/

Spezifikationen

Menge

1

Sennheiser Audiobeam Isab Master

1.350 €

Lokale MwSt. kann hinzukommen
VerkaufNeuTon

Marke: Sennheiser

Standort: 5074 Eiken

Verkauft von

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